Motivation

Wir brauchen einen Wertewandel im Tier-, Arten- und Umweltschutz.

niki

„WIR BRAUCHEN EINEN WERTEWANDEL IM TIER-, ARTEN- UND UMWELTSCHUTZ“

Jedes Jahr veröffentlicht die Weltnaturschutzorganisation IUCN den Status gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Die Liste ist lang. Die Liste wird länger. Und sie wird noch viel länger werden, denn das gegenwärtig praktizierte Artenschutzkonzept ist längst überholt. Es folgt dem Grundsatz, erst dann den Versuch zu unternehmen, Tier- oder Pflanzenarten zu schützen, wenn diese bereits stark gefährdet sind oder wenn es einen monetären Wert für den Homo sapiens gibt. Dieses alte Artenschutzkonzept ist zum Scheitern verurteilt.

Arten sind nur dann effizient zu schützen, wenn man das Individuum in den Mittelpunkt des Blickwinkels rückt und gleichzeitig Lebensräume erhält. Rückt man das Individuum in den Mittelpunkt wird auch der Umgang mit dem Individuum zur zentralen Frage, denn Leid empfindet das Individuum und nicht die Art. Die Frage des Mehrwertes für den Homo sapiens kann nicht, ja darf nicht, der einzig zulässige Maßstab für unser Handeln sein.

Es schreit nach Veränderung. Wir müssen Werte nicht neu erfinden, den Wertewandel aber gesellschaftsfähig machen. Ein solcher Wertewandel muss genauso Einzug in nationale und internationale Rechtsnormen und politische Konzepte finden, wie in Produktionsweisen und unser Konsumverhalten.